Wir doch nicht
von Nora Burgard-Arp
– Buchvorstellung von Lisi
Das Buch „Wir doch nicht“ steht seit Langem auf meiner Leseliste und auch der Autorin Nora Burgard-Arp @nora_burgardarp folge ich schon auf Instagram. Ich schätze ihr Engagement wie sie sich für den Erhalt unserer Demokratie einsetzt sehr.
Als dann die Pläne der AfD der Massendeportation von unzähligen Menschen durch die @correctiv_org Recherche aufgedeckt wurde, hatte ich das Gefühl jetzt unbedingt „Wir doch nicht“ lesen zu müssen. Die gut 200 Seiten habe ich verschlungen und das Buch hatte ich innerhalb von zwei Tagen komplett gelesen. An manchen Stellen waren leider Fiktion und Realität nicht mehr auseinander zu halten!

Nora Burgard-Arp erzählt in ihrem Debüt-Roman aus einer feministischen Sichtweise: Frauen ist es verboten Berufe auszuüben, sie müssen sich ihren Ehemännern unterwerfen und Mathilda rebelliert innerlich, weil ihr das Recht auf körperliche Selbstbestimmung genommen wird und sie zur Gebärmaschine herabgesetzt wird.
In einem schleichenden Prozess werden die Protagonist*innen mit den Namen Finn, Emil und Frieda, die so heißen wie die süßen Babies heutiger Krabbelgruppen, von dem Gedankengut der rechtsextremen Partei vereinnahmt und unterstützen am Schluss noch das totalitäre Regime.