Der Matilda Effekt beschreibt wie Frauen in der Wissenschaft systematisch übersehen werden.
“Systematische Verdrängung und Leugnung des Beitrags von Frauen in der Wissenschaft deren Arbeit häufiig ihren männlichen Kollegen zugerechnt wird.”

Der Effekt ist benann nach Matilda Joslyn Gage und wurde von der Wissenschaftshistorikerin Margaret W. Rossiter geprägt, die ihn als Kehrseite des Matthäus Effekts in der Veröffentlichung “The Matthew Matilda Effect in Science” beschreibt.
“Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe, wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.” – Mat. 25,29
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Matilda-Effekt (01.07.2023)
Social Studies of Science. Sage Publ., London 23. 1993, S. 325-341
Über den Matilda-Effekt sprechen wir in der Folge “Die Geschichte von Wissenschaftlerinnen – warum sie unsichtbar waren und es oft immer noch sind”