Kunstwort zusammengesetzt aus den englischen Worten “man” (Mann) und “explain” (erklären).
Phänomen, bei dem Männer Frauen meist auf eher erablassende weise Dinge erklärenm über die diese längst Bescheid wissen.

Mansplaining kann man auf deutsch auch “Herrklären” nennen. Es ist eine Form von Sexismus, die manchmal schwer von Besserwisserei abzugrenzen ist.
Man erkennt Mansplaining aber daran, dass die Art des “Erklärens” meist eher herablassend und bevormundend ist und das Wissen und die Einwände der Frau ignoriert werden.
Es handelt sich laut Geschlechterforschung um eine Machtsymmetrie in der Kommunikation zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht.
Abgrenzung zur “Besserwisserei”:
- Autoritäres Verhalten des Gesprächpartners
- Absprechen der eigenen Expertise
- Deutungshoheit wird am Geschlecht festgemacht
- Lange Monologe und ausschweifende Erklärungen
- Widerspruch und Einwände werden ignoriert
Quelle:
Über Mansplaining sprechen wir in der Folge “Leaky Pipeline – wo und warum gehen Frauen der Wissenschaft verloren?“.