Einbeziehung einzelner (marginalisierter) Personen oder Gruppen um den Eindruck von Diversität zu erwecken.

Oftmals wird bei Tokensmus nur der Eindruck erweckt, dass man Inklusion und Diversität fördert, während sich auf struktureller Ebene nichts ändert. Man spricht von Alibi-Handlungen oder Alibi-Vielfalt. Meist handelt es sich um eine rein symbolische Geste.
Beispiele sind:
- Die einzige POC oder Frau auf einem Foto im Vordergrund zu platzieren um den Eindruck von Vielfalt zu erwecken
- Quoten in Universitäten oder Firmen ohne Anpassung an die Lebensumstände der marginalisierten Personen oder Änderung der (Firmen-/Universitäts-) Kultur
- Weibliche/ POC/ behinderte Hauptdarstellerin in einem Film, während andere an der Produktion beteiligten Personen hauptsächlich Männer sind
Der Begriff Tokenismus begegnet uns in mehreren unserer Folgen, wie “Sexismus in der Wissenschaft“, “Diversity in der Wissenschaft: Einführung ins Thema & Klassismus“, “Diversity in der Wissenschaft – Hürden und Herausforderungen für queere Personen“, “Diversity in der Wissenschaft – Rassismus an der Hochschule und Dekolonisierung des Wissenschaftssystems“, …